Bundessozialgericht Wegeunfall in der gesetzlichen Unfallversicherung – Übernachtung bei der Freundin

Im entschiedenen Fall fuhr ein Beschäftigter 44 km von seiner Arbeitsstelle zu seiner entfernt lebenden Freunden und übernachtete dort und brach am nächsten Morgen wieder zur Arbeit auf. Auf diesem Arbeitsweg ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall bei dem sich der Beschäftigte erheblich verletzte. Der Beschäftigte wohnte 2 km von seiner Arbeitsstelle entfernt.

Unter Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung entschied das Bundessozialgericht, dass der Beschäftigte dennoch unfallversichert sei.

(BSG Urteil vom 30.01.2020 Az. B 2 U 2/18 R)