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Branchenbucheintrag wirbt wieder im Landkreis Dachau

Die Dachauer Nachrichten des Münchner Merkur berichten heute in ihrer Wochenendausgabe, dass wieder ein Branchenbuchverzeichnis "Gewerbeseiten.com" am Markt auftritt, welches eine Aktualisierung eines kostenfreien Basiseintrages anbietet und hierfür potentiellen Interessenten per Fax anschreibt. Es wird um Korrektur und Rücksendung des Schreibens gebeten.

Einziger Haken: Lässt man den angeblichen kostenfreien Basiseintrag aktualisieren und sendet das Schreiben zurück, wählt man einen Pluseintrag für 960 € jährlich. Dies verbirgt sich im Kleingedruckten.

Uns erinnert diese Geschäftsidee an verschiedene andere Anbieter von angeblichen Gewerbeverzeichnissen, über welche wir bereits gewarnt haben.

http://kanzlei-stangl.de/index.php/nachrichten/90-gewerberegister-der-gwe-wirtschaftsinformationsgmbh-neue-runde-neue-anschreiben 

 

Scheinselbständigkeit nimmt zu - Statusklärung

Der Chef der Finanzkontrolle Schwarzarbeit München (FKS) ist sich sicher, das Phänomen "Scheinselbständigkeit" nimmt immer mehr zu. Bisher habe es dies vor allem im Baugewerbe gegeben. Nunmehr erfasst der Trend auch verstärkt die Gastronomie, Sicherheitsdienste, Gebäudereinigungen und Speditionen. Wie viele Scheinselbständige es in Deutschland gibt ist unbekannt. Für die Kontrollen ist der Zoll und die Deutsche Rentenversicherung (DRV) zuständig. Sind zweifel angebracht, kann eine freiwillige Statusklärung bei der DRV erfolgen.

Diese Statusklärung wäre auch der Bundestagsverwaltung anzuraten gewesen. Nach Presseberichten will die DRV für 40 Honorarkräfte, welche bei Messen in der mobilen Öffentlichkeitsarbeit tätig waren, für mehrere Jahre Sozialabgaben erheben. Der Rechtsstreit ist am Sozialgericht Berlin anhängig. Hat der Bundestag etwa seine eigenen Gesetze missachtet?

Insolvenzrechtsreform in der zweiten Stufe

Das BMJ hat mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens, zur Stärkung der Gläubigerrechte und zur Insolvenzfestigkeit von Lizenzen im Rahmen eines dreistufigen Reformplans seine Vorschläge für die zweite Stufe der Reform vorgelegt.

Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens

Künftig sollen Schuldner im Insolvenzverfahren schon nach drei Jahren statt bisher sechs Jahren von ihren Restschulden befreit werden können, wenn sie mindestens ein Viertel der Forderungen und die Verfahrenskosten bezahlen. Eine Verkürzung von bisher sechs auf fünf Jahre soll möglich sein, wenn immerhin die Verfahrenskosten vollständig bezahlt werden. Ansonsten soll es bei der derzeitigen Dauer des Restschuldbefreiungsverfahrens von sechs Jahren bleiben.

Weiterlesen: Insolvenzrechtsreform in der zweiten Stufe

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