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Rückersatttung von Reise- und Bewirtungskosten eines ehemaligen Landrates


Das Verwaltungsgericht Kassel verurteilte nun einen ehemaligen Landrat, seinem Dienstherrn anteilig geltend gemachte Reise- und Bewirtungskosten zurückzuerstatten.

Der betroffene Landkreis forderte vom ehemaligen Landrat einen Gesamtbetrag i.H.v. 26.308,39 €. Wie Beck aktuell berichtet, habe das Verwaltungsgericcht Kassel die Reise- und Bewirtungskosten überprüft und dabei gerade in Bezug auf ein „Arbeitsessen“ am 14.12.2009 in München im Restaurant Schuhbeck darauf hingewiesen, dass eine Gesamtrechnung von 725 € für 4 Personen einschließlich des verklagten Landrats nach Auffassung des Gerichts derartige Restaurantkosten bei weiten den üblichen Rahmen eines Geschäftsessen sprengen und dies nach Auffassung des Gerichts "keiner weiteren Erörterung bedarf".

Die abgerechneten Reisekosten seien hingegen jedoch nicht weiter zu beanstanden gewesen, da der ehemalige Landrat ausweislich eines vorgelegten ärztlichen Attests „zugreiseunfähig“ sei.

Klägerin und Beklagten stehen gegen das Urteil das Rechtsmittel der Berufung zur.

(VG Kassel 29.03.2018 Az. 1 K 1657/12.KS)

 

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