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Halbe Urlaubstage - gibt's das überhaupt?

Haben Arbeitnehmer Anspruch auf halbe Urlaubstage? Diese Rechtsfrage ist bisher umstritten. Praxis: Ein Arbeitnehmer möchte Donnerstag Nachmittag einen halben Tag Urlaub nehmen. Klarheit herrscht hierüber bisher nicht. Allerdings hat sich nun das Bundesarbeitsgericht in einem Urteil vom 23.01.2018 Az. 9 AZR 200/17 im Bereich der Urlaubsabgeltung zu Bruchteilen von Urlaub geäußert.

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Diskriminierung aufgrund Konfessionszugehörigkeit – Einstellungsvoraussetzung bei kirchlichen Arbeitgebern

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) beschäftigte sich in seinem Urteil vom 17.04.2018  mit der Anfrage, ob Kirchen und kirchliche Arbeitgeber frei entscheiden können, für welche Tätigkeiten sie eine Konfessionszugehörigkeit von Bewerbern voraussetzen. Nach dem Urteil des EuGH besteht dieser freie Entscheidungsspielraum auch bei Kirchen und kirchlichen Arbeitgeber nicht. Diese haben vielmehr im Einzelfall zu prüfen, ob entsprechende Anforderungen notwendig und angesichts des Ethos der Kirche aufgrund der Art  der in Rede stehenden beruflichen Tätigkeit oder der Umstände ihrer Ausübung objektiv geboten sind.

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Durchschnittliche Höchstarbeitszeit durch Urlaubs- und Feiertage

Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts  sind Urlaubs-und gesetzliche Feiertage bei der Berechnung der Höchstarbeitszeit nach dem Arbeitszeitgesetz nicht als Ausgleichstage  zu berücksichtigen. Dies gilt ebenfalls für Urlaubstage, die über den gesetzlichen Mindesturlaub hinaus gewährt werden,, wie beispielsweise tarifvertraglich geschuldeter oder arbeitsvertraglich vereinbarter Urlaub, sowie für gesetzliche Feiertage, die auf einen Werktag fallen.

(BVerwG Urteil 09.05.2018 Az 8C 13.17)

 

Mutterschutz hat Vorrang vor Zauberflöte

Der französischen Sopranistin Juli Fuchs (33) bleibt aufgrund einer Schwangerschaft der Auftritt bei der Hamburger Staatsoper bei der Aufführung von Mozarts Zauberflöte als Pamina verwehrt. Dies wurde nun durch eine Veröffentlichung der Bild-Zeitung bekannt. Dabei wurde der Hamburger Staatsoper vorgeworfen, die Sopranistin sei aufgrund einer Schwangerschaft gekündigt worden. Die Hamburger Staatsoper stellt hierzu fest, dass Sie nach eigenen Angaben diese Entscheidung bedaure aber habe treffen müssen.  Unterstellt man einmal dass es sich bei dem Engagement der Sopranistin um ein Arbeitsverhältnis handelt, so greift mit Wirkung ab 01.01.2018 das neugeregelte Mutterschutzgesetz, welches in § 10 MuSchG dem Arbeitgeber auferlegt, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Mutter zu treffen.

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